Ein alternatives Verfahren zur Behandlung von Schilddrüsenknoten ist die transcutane sonografisch gesteuerte Thermoablation.

Es wird durch die gezielte kurzfristige Applikation von Hitze der einzelne Schilddrüsenknoten so geschädigt, dass durch körpereigene Reparationsprozesse das Gewebe abgebaut und resorbiert wird. Wir nutzen hierzu die bipolare Radiofrequenzablation in Lokalanästhesie. Das Verfahren ist schon seit einigen Jahren etabliert und wird neben der Schilddrüse auch z.B. an der Leber verwendet. Bei der Schilddrüse kommen grundsätzlich nur gutartige zentral liegende Knoten in Frage. Ggf. muss vor einer solchen Behandlung eine Malignität von uns mit einer Feinnadelbiopsie/-zytologie ausgeschlossen werden. Abhängig von den vorliegenden Befunden werden wir gerne mit Ihnen und Ihrem Patienten individuell die Indikation zur Thermoablation besprechen.